Hat ja auch lange genug gedauert, was?!
Aber manche Dinge brauchen eben ihre Zeit.
Also: Wie gesagt, waren unsere Mütter und Luises Grossmutter zu Besuch im wunderschönen Panama. Den März haben wir also damit verbracht ihnen Projekte zu zeigen und unser Leben hier näher zu bringen. Begeistert waren sie natürlich vom Schulbau in Ciruelar Arriba. Aber auch von der Kaffeerösterei in Santa Fe, die wir besucht haben und natürlich dem brillianten Wetter!
Ein bisschen Urlaub haben wir natürlich auch gemacht.
Danach sind wir dann wied
Für unseren Verein den Dritte-Welt-Kreis Panama e.V. sollten wir einmal beschreiben, wie ein normaler Tag in Ciruelar Arriba so aussieht. Damit aber auch all diejenigen, die das Panama-Info (Informationsblatt über die Arbeit des Vereins), nicht bekommen, lesen können, wie ein normaler Tag in Ciruelar Arriba für uns aussieht, gibts den Bericht jetzt auch hier zu lesen. Unterstützt von ein paar Fotos, versteht sich.
Also ab dafür:
Jeden Montag machen wir uns auf den, im Auto, einstündigen Weg in das Bergd
Schon die Fahrt ist ein kleines Abenteuer, da ungefähr das letzte Drittel eine unbefestigter Weg mit „Höhen und Tiefen“ ist. Da wird man im Auto doch mal ganz schön rumgeschaukelt.
Im Dorf angekommen werden wir von unseren Gastfamilien herzlich begrüsst und aufgenommen. Wenn wir Morgens ganz früh dran sind bekommen wir noch ein Frühstück, bestehend aus in Fett gebackenen Hefefladen, Würstchen, Haferschleim und Maiskaffee. Danach gehts ab auf die Baustelle.
Von ca. 8 Uhr bis 12 Uhr arbeiten wir am Bau eines Klassenraums für die Kinder des Dorfes. Ebenfalls gebaut werden Toiletten und eine Dusche. Wir helfen bei allem mit, was gerade so ansteht; Ausschachten, Beton misch
en, Maurern, Verputzen und Anstreichen.
In der Hitze Panamas ist das ganz schön anstrengend und wir sind froh, wenn wir Mittagspause haben. Aus unseren Einkäufen bereiten die Frauen aus dem Dorf immer ein leckeres Mittagessen zu, was meistens aus Reis mit Hühnchen, Bohnen und Kohlsalat besteht.
Nachdem wir uns kurz in der Hängematte ausgeruht haben, arbeiten wir weiter.
Bis ca. Fünf Uhr „schuften“ wir mit den Männern und Frauen (!) aus dem Dorf auf der Baustelle. Unterstützung bekommen wir auch vom Ingenieur von Cepas und am Nachmittag von den vielen interessierten Kindern, die uns nach der Arbeit auch direkt zum Baseball („Beisbol“) spielen auffordern.
Also verbringen wir die letzten hellen Stunden des Tages damit, auf dem Schulhof – eine grosse Wiese – mit den Kindern zu spielen. Selbst die Kleinsten von drei, vier Jahren haben dabei ihren Spass.
In der Karwoche fanden jeden Abend Andachten in der örtlichen Kapelle statt, zu denen wir eingeladen waren. Mit Gitarre und viel Enthusiasmus wurde das bevorstehende Osterfest angekündigt. Mit der Taschenlampe in der Hand machen sich dann alle auf den Heimweg.
Zuhause angekommen helfen wir oft noch den Kindern bei den Hausaufgaben, Mathe, Englisch und Religion stehen meistens auf dem Plan. Oder wir setzen uns gemeinsam hin, pulen Mais, hören Radio oder unterhalten uns.
Nachdem Abendessen wird dann noch schnell mit eiskaltem Bergwasser „geduscht“, danach gibt es noch einen Kaffee oder Tee und um 9 Uhr ist dann auch Schlafenszeit, bis am nächsten Morgen um 6 Uhr die Kinder sich auf den, momentan noch langen und beschwerlichen Schulweg machen.
Dass hört sich ja alles sehr gut gut an!!!!!!
AntwortenLöschenSchön dass es euch so gut geht !!!!
Lg Jule